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Das Erste Londoner Bekenntnis von 1644 verbindet reformierte und glaubenstäuferische Überzeugungen in einer einzigartigen Weise. Entstanden in einer Zeit theologischer Auseinandersetzungen und religiöser Verfolgung, legt dieses Bekenntnis die wesentlichen Grundlagen des Glaubens dar und zeugt von der Standhaftigkeit seiner Verfasser.
Dieses Hörbuch präsentiert die neue deutsche Übersetzung dieses historischen Dokuments und macht seine tiefgehenden theologischen Aussagen in gesprochener Form zugänglich. Die Inhalte spiegeln sowohl die reformatorische Lehre als auch die täuferische Nachfolge wider und bieten einen Einblick in die Überzeugungen jener Zeit.
Das Erste Londoner Bekenntnis existiert historisch in drei in London ab 1644 herausgegebenen Textfassungen, die hier vorgelegte Übersetzung folgt der aus diesen historischen Fassungen erarbeiteten englischsprachigen Comprehensive Edition (umfassenden oder integrierten Fassung), bei deren Erstellung in geringem Umfang weitere historische Quellen ergänzend herangezogen wurden.
Genaugenommen waren sie [die glaubenstäuferischen Bekenntnisse des 17. Jahrhunderts] Verteidigungsschriften, die die Form von Bekenntnissen oder Credos annahmen, weil dies die geeignetste Art war, die Gegner über den eigenen Glaubensinhalt zu unterrichten. […]
Sie sollten die bestehende Übereinstimmung der Auffassungen und die biblische Rechtgläubigkeit jener Gemeinden widerspiegeln, deren Pastoren sie unterzeichneten […].
– Edward Bean Underhill
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Michael Klimpsch
9/9/2025